Immobilienmakler Bad Zwischenahn

Energiesparverordnung 2014 - wichtige Informationen

Seit dem Inkrafttreten der neuen Energieeinsparverordnung (EnEV) am 1. Mai 2014 hat sich folgendes verändert:

Verkäufer und Vermieter müssen den Ausweis spätestens bei der Besichtigung vorlegen. Nach Abschluss des Vertrages muss der Ausweis dann unverzüglich an den Käufer bzw. Mieter übergeben werden – zumindest in Kopie. Die energetischen Kennwerte werden künftig nicht mehr nur auf einer Skala von grün bis rot dargestellt, sondern zusätzlich einer von neun Effizienzklassen zugeordnet. Ähnlich wie bei der Kennzeichnung von Elektro- und Haushaltsgeräten reicht die Skala hier von A+ (niedriger Energiebedarf) bis H (hoher Energiebedarf). Diese Zuordnung gilt aber nur für neu ausgestellte Ausweise: Bereits vorliegende Energieausweise ohne Angabe von Effizienzklassen behalten ihre Gültigkeit bis zum Gültigkeitsdatum (10 Jahre nach Ausstellung)

Immobilienanzeigen - was ist zu beachten

In Immobilienanzeigen in kommerziellen Medien müssen zukünftig folgende Angaben enthalten sein, falls für die Immobilie bei Schaltung der Anzeige ein gültiger Energieausweis vorliegt – das gilt auch für Privatverkäufer: die Art des Energieausweises: Energiebedarfsausweis  oder Energieverbrauchsausweis im Sinne des § 17 Absatz 1 Satz 1, den im Energieausweis genannten Wert des Endenergiebedarfs oder Endenergieverbrauchs für das Gebäude, die im Energieausweis genannten wesentlichen Energieträger für die Heizung des Gebäudes, bei Wohngebäuden das im Energieausweis genannte Baujahr und bei Wohngebäuden die im Energieausweis genannte Energieeffizienzklasse.

Wer ist verantwortlich?

Verantwortlich für die Einhaltung dieser Pflicht ist immer der Verkäufer, Vermieter, Verpächter oder Leasinggeber. Dies ist selbst dann der Fall, wenn er für die Schaltung der Anzeige einen Dritten, z. B. einen Makler oder Verwalter, beauftragt.

Was passiert, wenn man sich nicht an die Vorgaben hält?

Wer als Verkäufer, Vermieter, Verpächter oder Leasinggeber nicht sicherstellt, dass in den entsprechenden Immobilienanzeigen in kommerziellen Medien die oben genannten Pflichtangaben enthalten sind, begeht eine Ordnungswidrigkeit. Diese kann mit einem Bußgeld von bis zu 15.000 Euro geahndet werden. Auch wenn ein beauftragter Dritter die Pflichtangaben weglässt, droht dem Auftraggeber das Bußgeld.

Bedarfs- oder Verbrauchsausweis?

Der Verbrauchausweis gibt den Verbrauch der letzten 3 Jahre wieder. Aus diesem Grund ist er nicht sehr aussagekräftig. Denn wenn in einer Wohnung oder einem Haus wenig Personen leben, die Vollzeit beschäftigt sind, so wird der Verbrauch hier geringer sein, wie bei einer Mehrköpfigen Familie, die viel Zeit in den eigenen 4 Wänden verbringen. Der Bedarfsausweis kann auch ausgestellt werden, ist aber deutlich teurer, weil hier die Bausubstanz, Baujahr, Heizungsdaten, etc. als Grundlage der Berechnung dienen. Bei Immobilien, für die vor dem 1.11.1977 ein Bauantrag gestellt wurde und die später die später noch einmal nach den Anforderungen der Wärmeschutzverordnung vom 1. November 1977 modernisiert wurden,  ist dieser Ausweis aber Vorschrift.

ACHTUNG ALTBAUTEN - Austauschpflicht für alte Öl- und Gasheizkessel

Öl- und Gasheizkessel, die vor 1985 eingebaut wurden, müssen ab 2015 außer Betrieb genommen werden. Wurden die entsprechenden Heizungsanlagen nach dem 1. Januar 1985 eingebaut, müssen sie nach 30 Jahren ersetzt werden. Die EnEV 2014 sieht jedoch eine ganze Reihe von Ausnahmen von dieser Regelung vor: So sind etwa Niedertemperatur- und Brennwertkessel von der Austauschpflicht ausgenommen. Auch Ein- und Zweifamilienhausbesitzer, die am Stichtag 1. Februar 2002 in ihrem Haus mindestens eine Wohnung selbst genutzt haben, sind von der Verpflichtung befreit. Im Falle eines Eigentümerwechsels muss der neue Hausbesitzer die Austauschpflicht innerhalb von zwei Jahren erfüllen. … zurück Hier geht es zur Verordnung des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz Haftungsausschluss: Dieser Artikel wurde nach bestem Wissen und Gewissen und mit größter Sorgfalt recherchiert, zusammengestellt und formuliert. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Inhalte können wir jedoch keine Gewähr übernehmen
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Energiesparverordnung 2014 - Interessantes

für Verkäufer und Vermieter

Seit dem Inkrafttreten der neuen Energieeinsparverordnung (EnEV) am 1. Mai 2014 hat sich folgendes verändert: Verkäufer und Vermieter müssen den Ausweis spätestens bei der Besichtigung vorlegen. Nach Abschluss des Vertrages muss der Ausweis dann unverzüglich an den Käufer bzw. Mieter übergeben werden – zumindest in Kopie. Die energetischen Kennwerte werden künftig nicht mehr nur auf einer Skala von grün bis rot  dargestellt, sondern zusätzlich einer von neun Effizienzklassen zugeordnet. Ähnlich wie bei der Kennzeichnung von Elektro- und Haushaltsgeräten reicht die Skala hier von A+ (niedriger Energiebedarf) bis H (hoher Energiebedarf). Diese Zuordnung gilt aber nur für neu ausgestellte Ausweise: Bereits vorliegende Energieausweise ohne Angabe von Effizienzklassen behalten ihre Gültigkeit bis zum Gültigkeitsdatum (10 Jahre nach Ausstellung)

Immobilienanzeigen - was ist zu beachten

In Immobilienanzeigen in kommerziellen Medien müssen zukünftig folgende Angaben enthalten sein, falls für die Immobilie bei Schaltung der Anzeige ein gültiger Energieausweis vorliegt – das gilt auch für Privatverkäufer: die Art des Energieausweises: Energiebedarfsausweis  oder Energieverbrauchsausweis im Sinne des § 17 Absatz 1 Satz 1, den im Energieausweis genannten Wert des Endenergiebedarfs oder Endenergieverbrauchs für das Gebäude, die im Energieausweis genannten wesentlichen Energieträger für die Heizung des Gebäudes, bei Wohngebäuden das im Energieausweis genannte Baujahr und bei Wohngebäuden die im Energieausweis genannte Energieeffizienzklasse.

Wer ist verantwortlich?

Verantwortlich für die Einhaltung dieser Pflicht ist immer der Verkäufer, Vermieter, Verpächter oder Leasinggeber. Dies ist selbst dann der Fall, wenn er für die Schaltung der Anzeige einen Dritten, z. B. einen Makler oder Verwalter, beauftragt.

Was passiert, wenn man sich nicht an die Vorgaben

hält?

Wer als Verkäufer, Vermieter, Verpächter oder Leasinggeber nicht sicherstellt, dass in den entsprechenden Immobilienanzeigen in kommerziellen Medien die oben genannten Pflichtangaben enthalten sind, begeht eine Ordnungswidrigkeit. Diese kann mit einem Bußgeld von bis zu 15.000 Euro geahndet werden. Auch wenn ein beauftragter Dritter die Pflichtangaben weglässt, droht dem Auftraggeber das Bußgeld.

Bedarfs- oder Verbrauchsausweis?

Der Verbrauchausweis gibt den Verbrauch der letzten 3 Jahre wieder. Aus diesem Grund ist er nicht sehr aussagekräftig. Denn wenn in einer Wohnung oder einem Haus wenig Personen leben, die Vollzeit beschäftigt sind, so wird der Verbrauch hier geringer sein, wie bei einer Mehrköpfigen Familie, die viel Zeit in den eigenen 4 Wänden verbringen. Der Bedarfsausweis kann auch ausgestellt werden, ist aber deutlich teurer, weil hier die Bausubstanz, Baujahr, Heizungsdaten, etc. als Grundlage der Berechnung dienen. Bei Immobilien, für die vor dem 1.11.1977 ein Bauantrag gestellt wurde und die später die später noch einmal nach den Anforderungen der Wärmeschutzverordnung vom 1. November 1977 modernisiert wurden,  ist dieser Ausweis aber Vorschrift.

ACHTUNG ALTBAUTEN - Austauschpflicht für alte Öl-

und Gasheizkessel

Öl- und Gasheizkessel, die vor 1985 eingebaut wurden, müssen ab 2015 außer Betrieb genommen werden. Wurden die entprechenden Heizungsanlagen nach dem 1. Januar 1985 eingebaut, müssen sie nach 30 Jahren ersetzt werden. Die EnEV 2014 sieht jedoch eine ganze Reihe von Ausnahmen von dieser Regelung vor: So sind etwa Niedertemperatur- und Brennwertkessel von der Austauschpflicht ausgenommen. Auch Ein- und Zweifamilienhausbesitzer, die am Stichtag 1. Februar 2002 in ihrem Haus mindestens eine Wohnung selbst genutzt haben, sind von der Verpflichtung befreit. Im Falle eines Eigentümerwechsels muss der neue Hausbesitzer die Austauschpflicht innerhalb von zwei Jahren  erfüllen. … zurück Hier geht es zur Verordnung des Bundesministeriums der Justiz und  für Verbraucherschutz Haftungsausschluss: Dieser Artikel wurde nach bestem Wissen und Gewissen und mit größter Sorgfalt recherchiert, zusammengestellt und formuliert. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Inhalte können wir jedoch keine Gewähr übernehmen
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